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KBS Langenthal

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smokeeffects

 

Rauchstopp- und Tabakpräventionsprojekt der Lungenliga Bern an der Kaufmännischen Berufsschule Langenthal, stattgefunden am 28./29. Mai 2008

 

Das Projekt führt mittels Aging-Software vor Augen, wie unterschiedlich der Alterungsprozess des eigenen Gesichts bei RaucherInnen verlaufen kann. Raucherhaut wird durch die Verengung der Blutgefässe nicht nur schlechter mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, sondern altert auch schneller, da sie sich nicht mehr gleich gut regeneriert. Sie tendiert dazu grau, fahl, frühzeitig runzelig, gelblich schimmernd und zerknittert zu sein. In der kaufmännischen Berufsschule Langenthal wurde den Schülerinnen und Schülern anhand dreier Gruppenangebote Infos und Ideen vom Rauchen und Nichtrauchen vermittelt.
     

Das eigene Gesicht sehen

Das Wissen um den Zusammenhang von Rauchen und Hautalterung kann nach Überzeugung von Wissenschaftern ein wichtiger Aspekt der Motivationsbildung bei der Rauchentwöhnung sein. Die abstrakte Botschaft "Rauchen führt zu beschleunigter und vorzeitiger Hautalterung" wird hautnah erfahrbar und persönlich sichtbar gemacht. Das eigene Gesicht mit und ohne tabakbedingter Hautalterung zu sehen, erzeugt eine hohe Brisanz. Insbesondere junge Frauen finden das Argument «unschöne Haut» gegen das Rauchen überzeugend. Ziel ist es, Raucherinnen zu einem Rauchstopp zu motivieren und sie auf die Rauchstoppberatung der Lungenliga Bern und der Berner Gesundheit aufmerksam zu machen sowie die Nichtraucherinnen zu bestärken.

     

       
Nichtraucher/in
30 Jahre älter
 
Raucher/in  
30 Jahre älter
  Person 
         
  Raucherin, 17-jährig
«Rauchen macht nicht attraktiv, weil man schlecht riecht»
    Nichtraucher, 17-jährig
«Rauchen macht im Ausgang nicht attraktiv, weil es dort eher störend ist»
    Nichtraucherin, 17-jährig
«Rauchen macht nicht attraktiv, weil die meisten rauchen»
    Nichtraucherin, 16-jährig
«Rauchen macht nicht attraktiv, weil es eklig riecht und abscheulich ist»
    Raucherin, 19-jährig
«Rauchen macht nicht attraktiv, weil man schlecht riecht»
    Raucherin, 17-jährig
«Rauchen macht nicht attraktiv, weil es stinkt»
    Nichtraucherin, 16-jährig
«Rauchen macht nicht attraktiv, weil man dadurch im Sport weniger Kondition hat»
    Nichtraucherin, 16-jährig
«Rauchen macht nicht attraktiv, weil man nach dem Rauchen stinkt»
    Nichtraucher, 16-jährig
«Der Rauchgestank ist allgemein sehr unattraktiv»
    Raucherin, 20-jährig
«Rauchen erzeugt ein unattraktives Erscheinungsbild»
    Nichtraucherin, 17-jährig
«Rauchen macht nicht attraktiv, weil es einen älter macht»
    Nichtraucher, 18-jährig
«Rauchen macht nicht attraktiv, weil die Haut dadurch nicht schöner wird»
    Nichtraucherin, 20-jährig
«Rauchen macht nicht attraktiv wegen dem Mundgeruch»
    Nichtraucherin, 17-jährig
«Frauen die Rauchen, sind nicht schön anzusehen»
    Raucherin, 17-jährig
«Rauchen macht attraktiv, weil man schlanker und eleganter aussieht»
         

EMOX - Computerprogramm

Barbara Wehrli, Lungenliga Bern, mass mit einem CO-Messgeräte das Kohlenmonoxid in der Atemluft und stellte dann fest, ob jemand Nichtraucher, leichter oder starker Raucher ist. Die jungen Leute konnten das EMOX-Computerspiel testen, welches ihnen viele Fragen über ihre Rauchgewohnheiten stellte.

     

Bodytalk

Um einen ganzheitlichen Bezug zu Körper und Schönheit ging es bei Bodytalk. "Zweifelt nicht an eurem Körpergewicht" sagt Brigitte Rychen von der Prävention und Gesundheitsförderung in der Diskussionsrunde, bei der es um den positiven Umgang mit dem Körper, dem Körpergewicht und Schönheitsidealen ging. Mit Beispielen gab Brigitte Rychen Inputs, die den Schülern weiterhelfen sollten. Eine Schülerin sagte:"Es kommt nicht nur auf das Aussehen, sondern vor allem auch auf die Persönlichkeit an."

     

Rauchen schadet der Haut

Hunderte von giftigen Substanzen gelangen beim Rauchen einer Zigarette ins Blut. Man erhält früher Falten, besonders tiefe und zahlreiche. Der Tabakgestank vertreibt jeden wohlriechenden Duft. Die Haare werden trocken und brüchig. Die Fingernägel werden nicht nur gelblich, sondern auch spröde. Der frische Atem ist dahin. Die Zähne werden zunehmend gelb. Der typische Raucherbelag entsteht. Das Zahnfleisch wird anfälliger für Erkrankungen.

     

Nichtrauchermeinungen

Was nahmen die Schülerinnen und Schüler mit auf den Weg? Yvonne Ammann, Nichtraucherin:"Die Bilder, welche den Alterungsprozess aufzeigen, wenn man raucht, sind sehr krass. Da lässt man es besser sein." Auch Marianne Schürmann, ebenfalls Nichtraucherin, wurde durch die Bilder abgeschreckt:"Die Entscheidung liegt bei jedem selber, da hilft auch kein Projekt."

 

 

Mitwirkende    
Lungenliga Bern, Region Emmental-Oberaargau, Burgdorf    
Pep Bern, Fachstelle für Essverhalten, Bereichsstelle Bodytalk, Bern  
infotainment ag, Marketing/Promotion/Events, Aarau  
3w-publishing ag, die marketingorientierte Web & Corporate Design Agentur
   
     
Weitere Infos  
www.smokeeffects.ch    
www.pepinfo.ch    
www.lungenliga-be.ch    
www.at-schweiz.ch    
www.beges.ch